Mannschaftskämpfe Runde 9 (WSC1) bzw. Runde 10 (WSC3)

Am 15.04. fand die letzte Runde der diesj√§hrigen Mannschaftskampfsaison statt. Unsere Erste hatte an diesem 9. Spieltag die weiteste Fahrt zu absolvieren. Es ging in den n√∂rdlichen Landkreis Diepholz zum TSV Neubruchhausen. Dies ist ein Ortsteil der Gemeinde Bassum - s√ľdlich von Bremen gelegen. F√ľr den WSC war es das erste Mal, dass wir dort zu Gast waren. Vergangene Saison waren wir noch Gastgeber in Runde 9 gegen Neubruchhausen. Der Verein ist erst seit 2010 Mitglied des Schachbezirkes Oldenburg-Ostfriesland.

Rein sportlich gesehen, w√§re alles andere als ein hoher Sieg unsererseits eine √úberraschung gewesen. Die Gastgeber hatten bislang alle Spiele verloren. Ihr bestes Ergebnis war ein 3-5 gegen Lohne. Sie standen bereits vor dieser Runde als Absteiger fest. Obwohl wir auf Galina und Alexander verzichten mussten, waren wir ab Brett 3 abw√§rts √ľberall mindestens um 200 DWZ-Punkte st√§rker besetzt. Insofern h√§tten eigentlich die Bretter 3-8 allesamt an uns gehen m√ľssen. Ganz so lief es jedoch nicht. Zwar wurden Vladimir und Hagen an den Brettern 5 und 6 ihrer Favoritenrolle gerecht. Wolfgang an Brett 7 verlor jedoch gegen einen um 400 DWZ-Punkte schw√§cheren Spieler. Peter (Brett 4) und Klaus (Brett 8) lie√üen allerdings nichts anbrennen und gewannen. Anton hatte es an Brett 1 mit dem U18-Landesmeister des Jahres 2017 zu tun. Durch eine Ungenauigkeit verschlechterte er seine Stellung und verlor. Nun waren nur noch Andreas und Ram√≥n an den Brettern 2 und 3 im Einsatz. Ram√≥n lehnte Remisangebot ab und gewann letztendlich. Und auch Andreas, der es mit einem etwa gleichstarken Gegner zu tun hatte, konnte sich durchsetzen. Mit 6:2 ging somit die letzte Runde an uns. Wir beenden damit die Bezirksliga auf Platz 3 und tun es somit unserer Zweiten gleich, die sich ebenfalls auf Platz 3 in der Abschlusstabelle (der Bezirksklasse Nordwest) wiederfindet.¬†

Unsere Dritte hatte war zwar heute spielfrei. Es stand jedoch trotzdem noch eine Runde in der Kreisliga Jade-Weser auf dem Programm. Nach Beendigung dieser Runde landet WSC3 auf Platz 2 in der Abschlusstabelle (hinter Ammerland 4). Als bestes Team des Unterbezirkes Wilhelmshaven-Friesland wären wir damit theoretisch zum Aufstieg in die Bezirksklasse Nordwest berechtigt.

Mannschaftskämpfe Runde 8 (WSC1) / Runde 9 (WSC3)

Am 11.03. traten unsere Erste und unsere Dritte zu Hause an. Die Begleitumst√§nde waren aufregender als n√∂tig. Als noch nahezu alle Partien liefen, hatte sich pl√∂tzlich - ohne das Zutun eines der Anwesenden - die Alarmanlage unseres Spiellokals verselbst√§ndigt und machte sich akustisch deutlich bemerkbar. Das Ganze kam mehrmals vor. Unser Vorsitzender, der spielfrei war, rief daraufhin eine Notrufnummer an. Aber dort konnte man uns auch nicht weiter helfen. In diesem Zusammenhang klingelte mehrmals das Festnetztelefon unseres Spiellokals. Dies steht jedoch in einem abgeschlossenen B√ľro, f√ľr das wir keinen Zutritt haben, so dass wir die Anrufe nicht entgegennehmen konnten. Irgendwann beruhigte sich die Lage jedoch wieder.

Nun zum sportlichen Teil. Die SG Vechta/Ganderkesee war bei WSC1 zu Gast. Wir mussten auf Galina und Anton verzichten und f√ľllten mit Heinz und Klaus auf. Peter - trotz noch nicht abgeschlossener Genesung diesmal wieder im Einsatz - erzielte ein Remis. Vladimir brachte uns in F√ľhrung. Hagen mit einem weiteren Remis und Klaus mit einem weiteren Sieg sorgten f√ľr den 3:1-Zwischenstand. Andreas - mit einer "Qualle" weniger, aber mehr als Kompensation daf√ľr - brachte mit seinem Partiegewinn den ersten Mannschaftspunkt unter Dach und Fach. Alexander und Heinz sorgten mit ihren Siegen f√ľr klare Verh√§ltnisse. Last but not least nutzte Ram√≥n einen Fehler seines Gegners zum Partiegewinn aus. Mit 7:1 gelang uns ein in dieser H√∂he nicht unbedingt erwarteter Sieg.

WSC3 empfing die Zweite aus Jever. Die G√§ste kamen nur zu Dritt. Wir dagegen waren komplett, haben jedoch drei Spielern unseres Nachwuchses diesmal Einsatzzeit gegeben. Constantin an Brett 2 bekam den kampflosen Punkt. Keno an Brett 4 verlor jedoch leider. Andreas - heute unser einziger Erwachsener - erlang an Brett 1 ein Remis. Marten hatte eine interessante Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Leider √ľbersah er einen Gewinnweg und verlor. D.h. mit einer 1,5:2,5-Niederlage beendeten wir den Wettkampf.

WSC1 muss noch einmal ran (in Neubruchhausen). F√ľr unsere Dritte ist die Saison dagegen vorbei. In Runde 10 haben wir spielfrei. Aber von Jever2 k√∂nnen wir nicht mehr √ľberholt werden, so dass wir - zumindest theoretisch - die Startberechtigung f√ľr die Bezirksklasse Nordwest 2018/19 sicher haben.

Mannschaftskämpfe Runde 6 (WSC1 + WSC2) sowie Runde 7 (WSC3)

Wie bereits am vergangenen Spieltag, endete auch diesmal einer unserer Mannschaftskämpfe komplett kampflos. Dazu später mehr. 

Unsere Erste empfing den Tabellenf√ľhrer aus Quakenbr√ľck. Es war der erwartet enge Wettkampf. Wir mussten auf Alexander und Anton verzichten. Daf√ľr spielten Heinz und Mousa. Letztgenannter verlor an Brett 8 nach langem Kampf. Heinz (Brett 7) holte ein Remis - genau wie Galina und Andreas an den ersten beiden Brettern. Vladimir (Brett 5) siegte zwar. Aber Peter (Brett 4) - bisher ein Sieg und drei Remis - musste diesmal eine Niederlage einstecken. Und auch Hagen (Brett 6), in dessen Partie es hin und her ging, hatte am Ende das Nachsehen. Der Partiegewinn von Ram√≥n an Brett 3 war nur noch Ergebniskosmetik. Mit 3,5:4,5 ging erstmals diese Saison ein Mannschaftskampf f√ľr uns verloren.

Unsere Zweite musste bei Heisfelde 2 antreten. Neben Heinz und Mousa, die wir an die Erste abgeben mussten, fehlten uns auch noch Thomas und Heino (beide krankheitsbedingt). So mussten Klaus-Dieter und Erwin von unserer Dritten heute die Zweite auff√ľllen. Aber auch Heisfelde trat zwar vollz√§hlig, jedoch ersatzgeschw√§cht an. Wolfgang und Klaus kannten das Spiellokal schon recht gut. Beide waren in der vergangenen Runde dort bereits im Einsatz - damals f√ľr WSC1 bei Heisfelde1. Klaus (Brett 2) brachte uns heute in Front. Die Partie mit einem Mehrbauern konnte er in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Karlheinz (Brett 4) erh√∂hte auf 2:0. Wolfgang (Brett 1), der gegen Klaus' Gegner aus der vergangenen Runde antreten musste, konnte seinen Angriff erfolgreich abschlie√üen. Klaus-Dieter (Brett 5), der sich in Zeitnot befand, konnte die gegnerische Dame gewinnen und seinen Gegner damit zur Aufgabe bewegen, Matthias (Brett 3) steuerte noch ein Remis bei. Erwin (Brett 6), der durch ein Abzugsschach in Nachteil kam, musste am Ende leider aufgeben. Aber mit einem 4,5:1,5-Sieg k√∂nnen wir durchaus zufrieden sein.

Nun zu dem kampflosen Spiel unserer Dritten. Diese h√§tte eigentlich heute Ammerland 5 zu Gast gehabt. Die G√§ste sagten jedoch extrem kurzfristig ab, n√§mlich erst am Spieltag um 9.15h. Dummerweise ist so kurzfristig niemand mehr von uns erreichbar. Denn auf das Festnetztelefon in unserem Spiellokal haben wir keinen Zugriff. Und unser Mannschaftsf√ľhrer, der zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs war, ist per Handy nicht erreichbar, so dass diese Absage etwas chaotisch vonstatten ging. Fakt ist, dass WSC3 nach der kampflosen Niederlage am vergangenen Spieltag diesmal kampflos gewonnen hat.

Mannschaftskämpfe Runde 7 (WSC1 + WSC2) bzw. Runde 8 (WSC3)

Neue Runde - neues Gl√ľck. Am 25.02. waren alle drei WSC-Teams wieder im Einsatz. Unsere Erste musste bei Aurich1 antreten. Diesmal fehlten uns Ram√≥n, Peter und Hagen. Daf√ľr mussten die WSC2-Spieler Heinz, Wolfgang (Broska) und Klaus (Bretter 6, 7 und 8) aushelfen. Diese drei waren bereits im Herbst in Aurich im Einsatz - seinerzeit mit WSC2 (bei Aurich2). Und Wolfgang musste sogar gegen denselben Gegner antreten - diesmal lediglich mit vertauschten Farben. Leider nicht mit vertauschtem Ergebnis. D.h. Wolfgang verlor erneut. Zuvor hatten Anton und Vladimir (Brett 2 und 4) remisiert, w√§hrend an Brett 3 Andreas (Heirich) leider ebenfalls verlor. Nach den Siegen von Heinz und Klaus war jedoch alles wieder offen (3:3). Alexander am Spitzenbrett konnte noch ein Remis erk√§mpfen. Galina fightete noch ziemlich lange. Aber mit einem Minusbauern verschlechterte sich ihre Stellung zwar nur langsam, aber sicher immer etwas mehr. Letztlich musste sie aufgeben. Mit einer 3,5:4,5-Niederlage ging es zur√ľck.

Nichts zu ernten gab es an diesem Sonntag f√ľr unsere zweite Mannschaft. Stark ersatzgeschw√§cht traten wir zuhause gegen Rhauderfehn an, doch das soll keine Entschuldigung sein. Denn das Gleiche galt f√ľr unsere Gegner, die ohne ihre vier 1800er erschienen. Es ging uns wie im bekannten¬†Kinderlied: Sechs kleine Negerlein, die spielten sonntags Schach, der Erste stellt 'nen L√§ufer ein, da war'n es nur noch f√ľnf. Und so weiter und so fort. In dem Bem√ľhen, den Sieg oder wenigstens den Ausgleich zu erringen, wurden vielfache Remisangebote ausgeschlagen. Das Ende vom Lied: Wolfgang (Berger), Erwin, Matthias, Karlheinz und auch Mousa mussten nacheinander die Segel streichen, nur Thomas erzielte ein Remis in ausgeglichener Stellung, der Gegner erzwang es durch Zugwiederholung. Dennoch: Dank an alle, die antraten und sich redlich m√ľhten, zumindest an Erfahrung haben wir reichlich gewonnen. Endergebnis: 0,5 zu 5,5. Nichtsdestotrotz: Dies war bereits die letzte Runde f√ľr WSC2. Wir schlie√üen die Saison auf Platz 3 ab. Herzlichen Gl√ľckwunsch!

WSC3 musste bei Ammerland6 antreten. Vorgesehen waren Klaus-Dieter, Andreas (Rombusch), Lukas und Constantin. Letztgenannter hat den Termin jedoch verschwitzt, so dass wir nur zu dritt nach Bad Zwischenahn fuhren. Da Ammerland6 vollz√§hlig antrat, ging Brett 4 kampflos an die Gastgeber. An den Brettern, die die (Schach)-Welt bedeuten, lief hingegen alles f√ľr uns. Klaus-Dieter, Andreas und Lukas konnten allesamt gewinnen. Mit einem 3:1-Ausw√§rtssieg ging es also wieder zur√ľck. Die einzige unvollst√§ndige Mannschaft war demzufolge gleichzeitig die einzige siegreiche.

Mannschaftkämpfe Runde 5 (WSC1 + WSC2) bzw. Runde 6 (WSC3)

Licht und Schatten gab es am ersten Mannschaftsspieltag des Kalenderjahres 2018. Der Schatten war unser personeller Aderlass, der sich durch alle 3 Mannschaften zog. Letztlich war er so groß, dass wir das Auswärtsspiel unserer Dritten bei Ammerland 4 kampflos aufgaben.

Unsere Erste trat beim VfR Heisfelde an und musste dabei auf Alexander, Anton und Hagen verzichten, so dass Wolfgang, Klaus und Mousa aus der Zweiten hochrutschten. Letztgenannter (Brett 8) war als Erster mit seiner Partie fertig. Er gewann das Turmendspiel. Danach machten Vladimir und Peter (Brett 5 und Brett 4) jeweils Remis. Galina am Spitzenbrett verlor leider, so dass es jetzt 2:2 stand. Wolfgang (Brett 6) hatte zwischenzeitlich einen Bauern weniger, stand aber daf√ľr sehr aktiv. Er lehnte ein Remisangebot ab und gewann schlie√ülich. Ram√≥n (Brett 3) stand vor√ľbergehend deutlich schlechter, konnte aber noch ein Remis holen. Klaus (Brett 7) hatte zwar einen Bauern mehr, fand aber keinen Gewinnweg und nahm das Remisangebot an. Schlie√ülich musste Andreas (Brett 2) nur noch sein Turmendspiel Remis halten, was ihm auch gelang. Damit war der 4,5:3,5-Ausw√§rtssieg einget√ľtet.

WSC 2 empfing Varel 2 und musste neben den drei Spielern, die unsere Erste auff√ľllten, auch noch Volker und Heino ersetzen. Mit Erwin (Brett 6) verlor einer unser Nachr√ľcker seine Partie. Heinz (Brett 1) erlang ein Remis. Thomas (Brett 2) tat es ihm gleich, wobei er allerdings Gewinnm√∂glichkeiten auslie√ü. An Brett 3 folgte dann das n√§chste Remis, und zwar durch Matthias (in komplizierter Stellung). An den beiden nunmehr noch offenen Brettern hatten wir eigentlich keine Chance mehr, aber die haben wir genutzt. Klaus-Dieter (Brett 5) zauberte noch einen Gewinn herbei. Und an Brett 4 wollte Karlheinz eigentlich schon aufgeben wegen der vermeintlichen Einstellung eines L√§ufers. Aber das K√§mpfen hat sich gelohnt. In Zeitnot blitzte sein Gegner. Dass seine Zeit schon abgelaufen war, bemerkte offenbar niemand. Aber durch das Blitzen stellte er seine Dame ein. Diese Partie ging also √ľberraschenderweise auch noch an uns. Mit 3,5:2,5 gewannen wir diesen Wettkampf.

Bleibt also nur de √Ąrger √ľber das abgesagte Spiel der Dritten. H√§tten wir von den Absagen fr√ľhzeitiger erfahren, so h√§tten wir mit unserer Dritten von vornherein anders planen und ggf. ein paar unserer Jugendlichen einbeziehen k√∂nnen. Hoffen wir, dass derartige Probleme in den n√§chsten Runden nicht mehr auftreten.