Nichts als Reisekosten in Runde 6
Für WSC2 und WSC3 gab es in Ostfriesland nichts zu holen. Unsere Zweite unterlag bei Emden2 mit 1:3, unsere Dritte bei Aurich2 gar mit 0,5:3,5. Aber der Reihe nach.
Wir wollten in derselben Aufstellung wie in der letzten Runde gegen Esens antreten. Aber Daniel war verhindert. Er wurde ersetzt durch Klaus-Dieter. Während Klaus vorab per Bus und Bahn nach Emden fuhr, kamen Rouven, Wolfgang und Klaus-Dieter per PKW. Klaus war pünktlich, der PKW kam auf den letzten Drücker. Aber ohne Rouven hätten wir ohnehin nicht beginnen können. Denn die Schachuhren befanden sich in einem verschlossenen Schrank, bei dem das Schloss eingedrückt war. Erst Rouven gelang es schließlich, das Schloss zu reparieren und den Schrank zu öffnen, so dass wir mit etwas Verspätung starten konnten. Rouven erhielt von den Königsspringern gar ein Angebot für eine Ehrenmitgliedschaft bei den Emdern …
Nun zum Sportlichen. Leider war Rouven der erste, der die weiße Flagge hisste. In besserer Stellung leistete er sich einen „Einsteller“, der die Partie kostete. „Das kann ich auch“, dachte sich offenbar Wolfgang – 2:0 für Emden. Und Klaus-Dieter hatte ein verlorenes Turmendspiel auf dem Brett – 3:0! Der Drops war also gelutscht. Schumi kämpfte aber immer noch und konnte eine Qualle gewinnen.
Hier gab Schumi mit 34. Txd6 die Qualle wieder zurück, um im Endspiel mit gleichfarbigen Läufern den schwachen f5-Bauern aufs Korn zu nehmen.
Nach 56. Lf7+ Kf8, 57. Lxg6 und ca. 3 Stunden Spielzeit gab schwarz schließlich auf. Aber mehr als Ergebniskosmetik war dies halt nicht. Die Mannschaftspunkte wanderten also nicht an den Jadebusen, sondern blieben am Dollart.
WSC3 hatte es nicht ganz so weit und musste bei Aurich2 antreten. Wir bleiben also weiterhin am Ems-Jade-Kanal. Diesmal trat unsere Dritte zwar wieder komplett an. Aber für mehr als einen halben Brettpunkt reichte es dennoch nicht. Diesen erspielte sich Jelke an Brett 4 gegen einen aufstrebenden Jugendlichen! Und an den übrigen Brettern saßen Andreas, Stephan und Dominik jeweils deutlich stärkeren Gegnern gegenüber. Insofern ist diese Niederlage zwar hoch und schmerzhaft, nicht jedoch überraschend.
Weiter mit der nächsten Runde geht es am Frühlingsanfangs-Wochenende (21.03./22.03.).