Küstenliga Runde 7

WSC II – Aurich II: 3,5-0,5

Deutlich höher als im Vorfeld erwartet ging dieser Mannschaftskampf an uns. Aber die Gäste von der „Zweiten“ aus Ostfrieslands Hauptstadt traten nur zu dritt bei uns an, wir dagegen nahezu in Bestbesetzung. Insofern stand der Wettkampf für uns unter einem guten Stern. Heinz (Brett 2) hatte spielfrei und konnte frühzeitig nach Hause. Und Wolfgang (Brett 3) lehnte ein Remisangebot ab. Er hatte bei gleichfarbigen Läufern den besseren Läufer auf seiner Seite und konnte die Partie mit einem vollen Punkt abschließen. Klaus (Brett 1) nutzte eine Ungenauigkeit aus und gewann zunächst einen Springer und am Ende auch die Partie. Es stand also schon 3:0 für uns. Nur Olaf (Brett 4, weiß) spielte immer noch. Wie heißt es doch so schön: „Turmendspiele sind immer Remis“! Er hatte einen Minusbauern im Turmendspiel. Und eigentlich war dieses Endspiel nicht Remis, sondern für ihn verloren. Aber wenn der Gegner den Gewinnweg nicht findet, reicht es noch zu einem halben Punkt.

Friedrichs, Nils

Henke, Olaf

Hier wäre beispielsweise „83. … Tf6“ (nebst z.B. 84. Te7 Td6+, 85. Kc3 e2, 86. Kc2 e1D, 87. Txe1 Kxe1 -+) nötig gewesen. Stattdessen spielte Schwarz „83. … e2?“, gefolgt von „84. Kd2“ mit sofortigem Remis. Damit war der 3,5:0,5-Sieg perfekt.
Der Rundenbericht befindet sich unter https://ergebnisse.sboo.de/index.php/component/clm?view=runde&saison=2&liga=4&runde=7&dg=1&Itemid=1&typeid=21.

WSC III – Aurich III: 1,5-2,5

Die Dritte Mannschaft des WSC war als Gastgeber mit Andreas, Rouven, Stephan und Jelke am Start gegen die 3. Mannschaft aus Aurich. Jelke, unser Neuzugang, spielte an Brett 4 und machte den ersten Brettpunkt, denn sein Gegenspieler fand wegen seiner verspäteten Ankunft schlecht ins Spiel und strich die Segel.

Leider ging in der Partie von Stephan an Brett 3 der Punkt an die Gäste. Bei zwei angriffslustigen Springern und einer schnell anschreitenden Dame war hier keine Gegenwehr zu sehen.

An Brett 1 mit Schwarz konnte Andreas einen guten Eröffnungsaufbau starten, der sich aber ideenlos im Zwischenspiel auflöste und mit einem Turmverlust gegen einen Springer bestraft wurde. Danach war eine Kurskorrektur nicht mehr möglich und der Gegenspieler fand die Lücke für seinen forcierten Angriff auf den schwarzen König (Im Diagramm zeigt sich die klare Dominanz des Schach-Motivs mit Damengewinn).

So blieb nur noch die Partie an Brett 2, mit der ein Mannschafts-Remi hätte gelingen müssen. Doch der Angriffsaufbau von Rouvens Gegenspieler ließ jedoch keine Hoffnung zu. Ein Damen-Dauerschach war hier die einzige Lösung und die Partie unentschieden zu Ende ging.

Mit 1,5 zu 2,5 Brett-Punkten gingen die Mannschaftspunkte an Aurich 3.