Am heutigen 3. Februar wurde Runde 6 und damit die vorletzte Runde der aktuellen Saison in unseren Staffeln gespielt. WSC1 hatte als einziges Team ein Auswärtsspiel und musste in Leer beim Aufstiegsaspiranten VfR Heisfelde antreten. Neben Alexander, auf den wir die ganze Saison verzichten müssen, mussten wir auch noch Peter und Andreas ersetzen. Vladimir, Klaus und Wolfgang rutschten dafür hoch. Es begann gut. An Brett 6 brachte uns Vladimir in Führung. Aber nach Wolfgangs Niederlage an Brett 8 war unsere Führung auch schon wieder verspielt. Und nach Antons Niederlage an Brett 2 waren wir bereits im Rückstand.

Nun hätte theoretisch Galina (Brett 3) eigentlich bereits gewonnen. Denn bei ihrem Gegner war die Bedenkzeit abgelaufen. 40 Züge waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht gespielt. Sie reklamierte jedoch nicht. Da auch keiner der beiden Mannschaftsführer eingriff, lief die Partie weiter.

Klaus (Bertt 7) konnte sein Turmendspiel mit einem Minusbauern leider nicht halten und verlor. Daniel dagegen (Brett 4) konnte sich trotz offensichtlicher Verluststellung in eine Remisschaukel retten. Galina gewann schlussendlich doch noch ihre Partie. Aber Ramón (Brett 1) verlor sein letztes WSC-Auswärtsspiel. Damit war die Niederlage perfekt. Hagen (Brett 5) steuerte zu guter Letzt noch ein Remis bei. Mit einer 3:5-Niederlage fuhren wir somit heim.

Während WSC1 bei Heisfelde1 antreten musste, spielte zeitgleich WSC2 zu Hause gegen Heisfelde2. Mousa (Brett 2) brachte uns hier in Front. Und an den Brettern 3 und 6 errangen Klaus-Dieter und Rouven je ein Remis. Konstantin (Brett 5) dagegen hatte eine Figur weniger und verlor. Bei Erwin (Brett 4) war es eine Qualität weniger, was ebenfalls zur Niederlage führte. Thomas (Brett 1) lehnte zwei Remisangebote ab, kämpfte weiter, gewann irgendwann zunächst die Qualität und erhielt noch einen Freibauern, was zum Partiegewinn langte. Somit trennte man sich schiedlich-friedlich mit 3:3.

WSC3 empfing die Mannschaft von Ammerland6. An Brett 1 musste sich Stephan im Endspiel geschlagen geben. Felix (Brett 2) vergriff sich am Anfang, stelle eine Figur ein und verlor nach langem Kampf. Lukas (Brett 2) erhöhte nach und nach den Druck und gewann. Und Constantin (Brett 4) opferte zunächst einen Turm und dann einen Läufer, um anschließend mit Springer und Dame mattzusetzen. Mit 2:2 endete somit dieser Kampf. So langsam trägt die Jugendarbeit Früchte - weiter so!

Der Winter hält so langsam Einzug. Trotzdem gab es heute in "unseren" Staffeln keine Spielausfälle - zumindes keine witterungsbedingten! Aber dazu später mehr.

WSC1 hatte als einziges von unseren Teams heute Heimrecht. Die SF Lohne waren zu Gast bei uns. In der Vergangenheit waren dies häufig enge Geschichten. Diesmal war es jedoch eine klare Angelegenheit. Mit einer 6,5:1,5-Niederlage schickten wir die Südoldenburger nach Hause. Wir traten in der Aufstellung Andreas, Ramón, Anton, Galina, Peter, Daniel, Hagen, Heinz an. Für Andreas war es der erste Einsatz in der diesjährigen Bezirksliga-Staffel. Er steuerte ein Remis bei. Gleiches taten Peter sowie Mannschaftsführer Hagen. Die übrigen Spieler konnten ihre Partie gar siegreich beenden. Damit sind wir (wenigstens zwischenzeitlich) auf Platz 3 der Tabelle geklettert.

WSC2 müsste bei Papenburg2 antreten. Mousa an Brett 5 brachte uns schnell mit 1:0 in Führung. Klaus (Brett 2) hatte extremes Glück. Sein Gegner übersah einen Gewinnweg und bot Remis an. Vladimir (Brett 1) lehnte ein Remisangebot ab und gewann. Klaus-Dieter (Brett 6) verlor leider, so dass wir jetzt nur noch mit einem Punkt vorne lagen. Thomas (Brett 4) spielte - analog zu Andreas in WSC1 - ebenfalls sein erstes Punktspiel in der laufenden Saison. Er lehnte zunächst ein Remisangebot ab, willigte aber später ein. Wolfgnag (Brett 3) hatte einen Mehrbauern. Ein Remis hätte zum Mannschaftssieg gereicht. Aber er boxte seine Freibauern im Endspiel mit Springern und gleichfarbiten Läufern durch und gewann. Mit diesem 4:2-Auswärtssieg befinden auch wir uns zwischenzeitlich auf Rang 3.

WSC3 musste in Bad Zwischenahn bei Ammerland5 antreten. Mit Stephan, Felix, Marten und Constantin sind wir ins Ammerland gefahren - nur um vor Ort zu erfahren, dass die Gastgeber keine Mannschaft aufbieten konnten. Zunächst hieß es noch, sie würden wenigstens mit zwei Spielern antreten. Aber nicht einmal dies ist geschehen. Wir fuhren also unverrichteter Dinge mit einem kampflosen 4:0-Sieg wieder nach Hause. Dass die Gastgeber die Gäste umsonst anreisen ließen und den Kampf nicht bereits im Vorfeld abgesagt haben, ist ein Armutszeugnis.

Am 3. Advent mussten wir wieder an die Bretter - zumindest zwei unserer drei Mannschaften. WSC1 war spielfrei und greift erst im Januar wieder ins Geschehen ein.

Dadurch, dass unsere Erste spielfrei war, konnte unsere Zweite personell aus dem Vollen schöpfen. Wir waren eigentlich guter Dinge, zumal unser Gast Jever1 zwar vollzählig, aber ersatzgeschwächt antrat. Aber es lief nicht gut für uns. Heinz (Brett 1) und Mousa (Brett 5) spielten relativ schnell Remis. Wolfgang (Brett 4) lehtne zu diesem Zeitpunkt ein Remisangebot ab, da noch vieles offen und somit unklar war. Die Niederlage von Karlheinz (Brett 6) konnte Vladimir (Brett 2) noch kompensieren. Aber Klaus (Brett 3), der zwei Bauern und damit die Partie einstellte, verlor leider. Last but not least war für Wolfgang leider nicht mehr als ein Remis drin. Wir gehen also mit einer 2,5:3,5-Niederlage ins neue Jahr.

Bei WSC3 war es noch deutlicher. Mit zwei Senioren (Erwin und Konstantin) an den ersten beiden Brettern und zwei Jugendlichen (Felix und Lukas) an den Brettern 3 und 4 traten wir an. Unser Gast war die vierte Mannschaft aus Bad Zwischenahn (eine reine Seniorentruppe). Dass unsere Jugendlichen Lehrgeld zahlen mussten und beide Partien verloren, war halbwegs einklakuliert. Aber dass auch an den ersten beiden Brettern nichts Zählbares für uns heraussprang, war schon eine kleine Enttäuschung. Mit 0:4 ging dieser Wettkampf an das Team von Ammerland 4.

Am 20.01.2019 geht es weiter. Dann sind wieder alle drei Teams im Einsatz - hoffentlich mit besseren Resultaten!

Am Totensonntag stand Spieltag 3 der laufenden Saison in allen Staffeln auf dem Plan. Unsere Erste musste in Bad Zwischenahn bei Ammerland3 antreten. Trotz unserer Ausfälle (Andreas, Anton und Alexander) waren wir insgesamt favorisiert und an den Brettern 1-4 auch durchweg stärker besetzt als unsere Gegner - zumindest nominell! Denn es reichte an diesen Brettern lediglich zu 1,5 Brettpunkten für uns. Peter gewann, und Galina erlang ein Remis. Die Niederlagen von Ramón und Daniel kamen jedoch beide überraschend. Und hinten waren die Gastgeber gar leicht stärker aufgestellt. Dort reichte es auch nur zu einem "2:2". Hagen und Mousa gewannen, während Wolfgang und Karlheinz beide verloren. Diese 3,5:4,5-Niederlage war genauso unerwartet wie unnötig.

WSC2 - unser einziges Team mit Heimspiel in dieser Runde - empfing Aurich2. An den ersten drei Brettern waren wir recht stark aufgestellt. Klaus an Brett 3 gewann bereits nach 19 Zügen. Heinz am Spitzenbrett konnte mit einem Remis aufwarten. Gleiches galt für Andreas (Brett 4). Vladimir (Brett 2) hatte zwar mehrere Minusbauern, konnte sich aber in eine Remisschaukel retten. Konstantin (Brett 6) erhöhte dann auf 3,5:1,5. Der Mannschaftssieg war damit perfekt. Last but not least machte Erwin an Brett 5 ebenfalls Remis. Mit 4:2 ging der Wettkampf also an uns. Und mit aktuell 4 Mannschaftspunkten stehen wir jetzt ganz ordentlich da.

WSC3 musste bei Jever2 ran. Kurios: Offenbar war sich keiner der vor Ort Anwesenden (weder von der Heim- noch von der Gastmannschaft) im Klaren darüber, mit welcher Bedenkzeit zu spielen wäre. Man einigte sich auf 90 Minuten sowie 30 Minuten Rest. Richtig gewesen wäre 120 Minuten (für 40 Züge) sowie 30 Minuten Rest. Was soll man dazu sagen? Schachspieler ...! Sportlich gesehen war die erste Partie bereits nach 15 Minuten beendet. Marten an Brett 4 verlor. Da hätte die (eigentlich längere) korrekte Bedenkzeit wohl auch nichts dran geändert. Klaus-Dieter (Brett 1) und Felix (Brett 3) gewannen beide. Stephan (Brett 2) verlor dagegen. Somit trennte man sich schiedlich-friedlich mit 2:2.

WSC1 hat für den Rest des Jahres Ruhe und ist spielfrei in Runde 4. WSC2 und WSC3 müssen dann noch einmal ran. Beide haben ein Heimspiel am 3. Advent.